Computersicherheit

Hier finden Sie die wichtigsten Punkte über Computer- und  Internet-Sicherheit. Im Hauptfokus stehen die Microsoft Windows Computer:

  • Windows XP
  • Windows Vista
  • Windows 7

Bei Unklarheiten oder Anregungen scheuen Sie nicht, folgendes Kontaktformular  zu benutzen. Ich stehe Ihnen gerne zur Verfügung!

1. Einsatz von Original Software
Heute gibt es nichts umsonst. Im besten Fall handelt es um eine seriöse Software durch einen Lieferanten. Dies kann man mit dem Einkauf beim Kreisler um die Ecke vergleichen. Im schlechtesten Fall wird durch die vermeintlich seriöse Software eine Schadsoftware (Viren) am Computer eingeschleust. Damit können unerwünschte Mails versendet werden oder es werden von Ihrem Computer Angriffe auf Webseiten gestartet (GIS Seite im Juli 2011).

2. Verwenden Sie einen Virenschutz
Heutzutage versuchen Viren unerkannt zu bleiben und den Computer des Anwenders unter ihre Kontrolle zu bringen, um verschiedenste Aktivitäten auszuführen. Bekanntestes Beispiel hierfür sind die unerwünschte Werbemails, die von Ihrem Computer versendet werden bzw. Webseiten, die mit ihrer IP-Adresse (“Postadresse Ihres Computers”) Seiten besuchen bzw. angreifen.
Leider bietet ein Virenscanner alleine nur einen sehr beschränkten Schutz. Online gratis verfügbar ist der Microsoft Virenscanner, der Ihnen zur Bekämpfung von Viren weiter helfen kann. Auch gute Internet Provider bieten günstige Sicherheitspakte an, die mit der Telefonrechnung abgerechnet werden. Weitere Empfehlungen finden Sie im Artikel Linkempfehlungen.

3. Aktivieren Sie eine Firewall
Eine Firewall wird eingesetzt, um unerwünschte Besucher vom Computer fernzuhalten. Sie können eine Firewall mit mit einer Eingangstür, durch welche nur berechtigte Personen mit dem richtigen Schlüssel einen Zugriff haben dürfen. Leider ist auch eine Firewall kein Allheilmittel, denn wie bei einer Eingangstür kann man mit genügend krimineller Energie und Zeit alle Türen öffnen.

4. Halten Sie Ihr Betriebssystem aktuell
Darunter ist zu verstehen, dass man die automatischen Updates (Windows Update) einschaltet. Das Betriebssystem ist das Herz eines Computers. Die bekanntesten Betriebssysteme für den Heimanwender sind von Softwarehersteller Microsoft mit dem Namen Windows XP, Vista und Windows 7.  Es gibt monatlich in jedem Betriebssystem Schwachstellen, die behoben werden müssen. Das automatische Update lässt sich mit dem KFZ-Prüfbericht vergleichen. Jedes Jahr muss kontrolliert werden, ob Ihr Auto noch fahrtauglich ist.

5. Halten Sie Ihre Software aktuell
Aufgrund der Vielzahl von verschiedensten Anwendung wie Microsoft Office, Adobe, Skype u.s.w. ist dieser Punkt bestimmt für nicht IT-Experten am schwersten einzuhalten. Nach jahrelanger IT-Beratungserfahrung kann ich nur empfehlen, sich bei Unklarheiten, ob die Software aktuell ist, an einen Profi zu wenden. Es gibt einen kostenlosen Software Webscanner der Firma Secunia, der als Grundschutzanalyse ein sehr gutes Werkzeug darstellt. Den Link finden Sie unter meinen Linkempfehlungen.

6. Sichern Sie Ihre Daten
Sichern Sie Ihre Daten sowohl  auf eine externe Festplatte als auch auf einer online Festplatte. Bitte beachten Sie das vertrauliche Daten auf online Festplatten nicht 100% geschützt vor Zugriffe von Dritten sind. Lesen Sie mehr in meinem Blog.

7. Überprüfen Sie die Integrität der Webseite
Überprüfen Sie, ob es einen Ansprechpartner  auf der Webseite gibt (Impressum, Mail, Kontaktseite).  Online gibt es auch einige Tools, die die Überprüfung der Reputation von Webseiten durchführen. Näheres finden Sie im Artikel Linkempfehlungen.

8. Arbeiten Sie niemals als Administrator auf Ihrem Computer
Wenn Sie Windows Vista oder Windows 7 verwenden, ist dieser Punkt durchaus zu vernachlässigen.

Bei Windows XP ist es aber unbedingt erforderlich, mit zwei Benutzern zu arbeiten:  Einen  für die Softwareinstallation und den zweiten für das Arbeiten am Computer. Sollten Sie mit Admin-Rechten eine infizierte Webseite besuchen, kann es trotz Beachtung aller Empfehlungen möglich sein, dass Ihr Rechner aufgrund einer noch nicht erkannten Sicherheitslücke infiziert wird.

Sollten Sie diese 10 Regeln befolgen, können Sie relativ entspannt den Computer bzw. das Internet als Hilfsmittel für Ihr Freizeit, Bank- bzw. Behördenwege nutzen. Bitte beachten Sie, dass es aber keine 100% Sicherheit gibt und nur wenn Sie alle Punkte einhalten, ist die Wahrscheinlichkeit, Opfer von Internetkriminalität zu werden, sehr gering.

Mit freundlichen Grüßen
Jürgen Englert, MSc